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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Die Vorgeschichte des Sprengstoff-Tüftlers

Der Chemiestudent, der in Paderborn-Sande hochexplosiven Sprengstoff hergestellt haben soll, hat offenbar eine einschlägige Vergangenheit. Zumindest stand er laut Radio Hochstift-Recherchen im Verdacht, für eine ganze Reihe von Sprengungen verantwortlich gewesen zu sein.

Im Jahr 2016 hielt der Paderborner Student mutmaßlich die Polizei in seiner Heimat im Ennepe-Ruhr-Kreis auf Trab. Über Monate hatte es dort eine Serie von Sprengungen und Brandstiftungen gegeben. In einer Nacht im August wurde der damals 18-Jährige dann festgenommen. Die Polizei rückte mit großem Besteck inklusive Wärmebild-Kamera an. Der junge Mann soll damals verdächtige Utensilien in seinem Rucksack gehabt haben. Zur Anklage kam es aber nie. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Hagen stellte das Verfahren ein. Es gab für sie keinen hinreichenden Tatverdacht.
Die Paderborner Polizei hofft noch immer darauf, den Studenten anzutreffen und ihn zu dem Chemikalienfund in Sande zu befragen.