Responsive image
 
---
---
Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Ermittlungen zu mysteriösem Tod eingestellt

Der rätselhafte Tod eines Paderborners bei einem Polizeieinsatz in Rietberg-Mastholte bleibt wohl ohne strafrechtliche Konsequenzen. Der zuständige Staatsanwalt bestätigte eben: er hat die Ermittlungen zu dem tragischen Vorfall eingestellt. Es fehlt ein ausreichender Straftatverdacht.

Der 46 Jahre alte Familienvater aus Paderborn starb im Juli 2018 auf einer Straße in Mastholte. Er soll dort Gullideckel ausgehoben und Anwohner mit Steinen beworfen haben. Gegen die alarmierten Polizisten wehrte sich der Paderborner heftig, sie fixierten ihn am Boden. Kurz danach starb der 46-Jährige. Seine Angehörigen warfen der Polizei übertriebene Härte vor.

Die Obduktion ergab: das Opfer starb an einem Herz-Kreislauf-Versagen, ausgelöst durch ein Excited-Delirium-Syndrom. Dabei sind die Betroffenen verwirrt, haben einen gesteigerten Bewegungsdrang und entwickeln übermenschliche Kräfte. Der Anwalt der Opferfamilie hat Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens eingelegt.