"Horror-Haus" vor Zwangsversteigerung

Das sogenannte Horror-Haus in Höxter-Bosseborn wird zwangsversteigert. Das ist ein Ergebnis eines Prozesses um die dort aufgeflogene Marihuana-Plantage.

Einer der Angeklagten, ein Dachdecker aus Marienmünster-Bredenborn, wurde zu sieben Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Und ihm gehörte das Haus in Höxter-Bosseborn zuletzt. Jetzt hat das Landgericht Paderborn angeordnet, dass das Gebäude eingezogen wird.
Die Richter sehen in dem 51-Jährigen ein wichtiges Mitglied der Drogenbande. Immerhin habe er das Haus für den Cannabis-Anbau zur Verfügung gestellt. Der Schotte hatte sich im Prozess als „ganz normal bescheuert“ bezeichnet und Gier als Tatmotiv genannt. Laut Experten hätte die Plantage pro Jahr mindestens 79 Kilo konsumfertiges Marihuana erbracht.
Auch zwei seiner Komplizen müssen für vier bzw. dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Ein zweiter Prozess gegen weitere mutmaßliche Mitglieder der Drogenbande läuft noch.

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