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Susanne Stork
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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Kein Urteil im A33-Prozess

Symbolbild

Mit zwei Promille im Blut hat er vor über einem Jahr zwei Radfahrerinnen angefahren – heute stand ein Hövelhofer in Bielefeld vor Gericht. Ein Urteil fiel allerdings noch nicht. Überraschenderweise musste die Verteidigung um Aussetzung bitten.

In Vorgesprächen hatten die Beteiligten bereits besprochen, dass der angeklagte Hövelhofer zweieinhalb Jahre Haft ohne Bewährung bekommen kann, wenn er die Tat gesteht. Allerdings gibt es eine neue Staatsanwältin, die den Fall anders bewertet. Sie fordert ein höheres Strafmaß: Dreieinhalb Jahre Haft für den 57-Jährigen. Darauf war die Verteidigung heute nicht vorbereitet. Der Angeklagte war damals mit seinem Auto auf der Autobahnbrücke über die A33 bei Stukenbrock gefahren und hatte dabei zwei Radfahrerinnen erfasst. Eine 66-jährige Hövelhoferin starb. Ihre Enkelin wurde lebensgefährlich verletzt und trägt dauerhafte Schäden davon.