Nach Bluttat bleibt 28-Jähriger in Haft

Ein Streit unter Nachbarn könnte hinter dem Tötungsdelikt in Delbrück in der vergangenen Woche stecken. Heute wurde Haftbefehl gegen einen 28-Jährigen erlassen. Der vorbestrafte Mann hat die Tat zum Teil gestanden.

Der 28-Jährige behauptet, aus Notwehr auf das spätere Todesopfer eingestochen zu haben. Dieser habe ihn zuvor angegriffen. Diese Version glauben die Ermittler aktuell aber nicht. Der Tatverdächtige ist mehrfach vorbestraft – nach Radio Hochstift-Informationen unter anderem wegen Körperverletzung. Sein ebenfalls zunächst festgenommener Bruder wurde mittlerweile wieder freigelassen. Er wurde nach dem tödlichen Streit vom Tatverdächtigen losgeschickt, um nach dem Opfer zu schauen. Dabei wurde er im Delbrücker Wohngebiet an der Friedrich-von-Spee-Straße von Zeugen gesehen. Das 33-jährige Opfer starb laut Obduktion an inneren Blutungen.

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