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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Protestanten müssen weiter sparen

Der Evangelische Kirchenkreis kommt zu seiner Synode in Paderborn zusammen. Dabei geht es vor allem um die finanzielle Entwicklung für die 16 protestantischen Gemeinden im Hochstift.
Auf den ersten Blick sieht es ganz gut aus. Tatsächlich aber nur auf den Ersten. Da die wirtschaftliche Situation in Deutschland gut ist, steigen die Einnahmen durch die Kirchensteuer. Der Evangelische Kirchenkreis Paderborn rechnet für dieses Jahr mit fast 10 Millionen Euro, im kommenden Jahr sollen es etwas mehr als 10 Millionen sein. Das klingt gut, aber auf den zweiten Blick bleibt die Erkenntnis: Der Kirchenkreis muss seinen strikten Sparkurs fortsetzen, denn mittelfristig ist zu erwarten, dass die Steuereinnahmen wieder sinken. Auf der anderen Seite belasten die steigenden Kosten für die Kindertages-Einrichtungen den Haushalt. Der Evangelische Kirchenkreis Paderborn vertritt mehr als 80.000 Gläubige.