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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Prozess gegen Asylbewerber

Am Paderborner Landgericht hat ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogenhändler und Vergewaltiger begonnen. Am ersten Verhandlungstag räumte der angeklagte Asylbewerber die Vorwürfe nur teilweise ein.
Der 27-Jährige bestreitet, seine Ex-Freundin misshandelt und vergewaltigt zu haben. Was an den Vorwürfen dran ist, das ist auch nach der Aussage der 17-Jährigen aus Paderborn fraglich. Und auch als großer Drogenhändler sieht sich der angeklagte Asylbewerber nicht.
Im Prozess hat sich zwar bestätigt, dass er sich ziemlich oft mit einigen Schülerinnen zum Kiffen im Riemekepark in Paderborn getroffen hat. Und er hat auch zugegeben, dass er ab und zu Marihuana verkauft hat. Aber ob er das wirklich gewerbsmäßig in mehr als 60 Fällen getan hat, wird sich noch durch weitere Zeugenaussagen heraustellen müssen. Der Mann lebt seit fast zwei Jahren in einem Asylbewerberheim in Paderborn.