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Dania Tölle
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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Schutzmaßnahmen zur Vogelgrippe

Vermutlich in zwei Wochen (17.März) könnten die Schutzmaßnahmen zur Vogelgrippe im Hochstift aufgehoben werden. Das erklärte die Paderborner Kreisverwaltung auf Anfrage von Radio Hochstift. Darauf setzen viele Züchter im Kreis Paderborn, bei vielen geht es schon um die Existenz. Das größte Problem ist das Vermarktungsverbot. Ein Beispiel: Der Hof von Hubert Sundermeier aus Delbrück-Westenholz. Er hat gerade 7.000 Junghennen im Stall. Die muss er schnellstens verkaufen. Denn sollten sie weiter wachsen, reicht der Platz nicht mehr aus. Und die Tiere fangen dann auch an, ihre eigenen Eier zu fressen und können deshalb nicht mehr verkauft werden. Auch neue Tiere wie Enten und Gänse kann der 54-Jährige nicht aufziehen – weil er nicht weiß, wie lange das Vermarktungsverbot noch besteht. Sundermeier hofft, dass es keinen neuen Vogelgrippe-Fall geben wird. Sollte das passieren, weiß er nicht, wie es mit seinem Hof weitergeht. Der 54-jährige Geflügelzüchter aus Westenholz ist kein Einzelfall.