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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Silvesterbilanz der Polizei

Die Polizei im Hochstift hat - wie immer in der Neujahrsnacht - viel Arbeit gehabt. Die Beamten im Kreis Höxter rückten 60 mal aus  - die Polizei im Kreis Paderborn doppelt so oft.
Es gab die Klassiker wie Schlägereien, Sachbeschädigungen und betrunkene Autofahrer. Richtig los ging´s auch diesmal erst nach Mitternacht.

In Delbrück hat sich ein junger Mann beim Böllern in der Neujahrsnacht schwere Verletzungen an der Hand zugezogen. Dem 28-jährigen explodierte ein Böller in der Hand. Zwei Finger wurden teilweise zerfetzt. Der Delbrücker kam in eine Paderborner Klinik. Ob die Finger gerettet werden konnten, ist nicht bekannt.
Ebenfalls in Delbrück landete ein 44-jähriger nach einer Schlägerei mit einem gebrochenen Arm im Krankenhaus.
In einer Paderborner Diskothek gab es gleich drei verletzte junge Männer. Angefangen hatte der Streit, weil einer dem anderen eine Flasche über den Kopf gezogen hatte. Sieben Leute verbrachten die Nacht in der Ausnüchterungszelle der Paderborner Polizei.

Die Polizei in Paderborn hat bei zwei jungen Männern und einem 15-jährige ein Arsenal von riesigen, nicht zugelassenen Böller beschlagnahmt. Anwohner hatten sich über die lauten Kracher beschwert. Als die Beamten anrückten, spürten sie selbst im Streifenwagen die Druckwelle eines gerade gezündeten Böllers. Die Polizisten stellten insgesamt 100 Knaller sicher - sie waren teilweise dreimal so groß wie ein Handgranate. 

 

Kurz vor dem Jahreswechsel ist ein Taxifahrer mit einer Pistole bedroht worden. Der 26-jährige wartete an einer roten Ampel, als ein Böller gegen das Auto geworfen wurde. Der Taxifahrer stellte die drei jungen, mutmaßlichen Täter zur Rede. Da schoss einer von ihnen mit einer Schreckschußpistole über den Kopf des 26-jährigen. Die Polizei konnte das Trio wenig später in der Paderborner Innenstadt fassen.

Von der Polizei im Kreis Höxter gibt es keine Details über die Einsätze in der Neujahrsnacht.