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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Taschendieb muss nicht in Psychatrie

Mit einem milden Urteil haben die Richter am Paderborner Landgericht einem jungen Mann noch einmal ein Chance gegeben. Er 24-jährige hatte einer Rentnerin im Januar die Tasche gestohlen. Der junge Mann ist psychsisch krank und hört Stimmen. Das Gericht verzichtete auf eine Unterbringung in der Psychatrie, machte dem Paderborner aber viele Bewährungsauflagen. So darf der Angeklagte zwar in seiner betreuten Wohngruppe bleiben, muss aber regelmäßig seine Medikamente nehmen und sich Drogentests unterziehen. Im Gerichtssaal versöhnte er sich am Mittag mit seinem Opfer.