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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Taxifahrer sagt im Folterpaar-Prozess aus

Im Prozess um das mutmaßliche Folterpaar von Höxter-Bosseborn hat am Nachmittag unter anderem ein Taxifahrer als Zeuge ausgesagt. Er hatte die Angeklagten im April 2016 vor deren Festnahme gefahren. Vor der Taxifahrt hatten die Beschuldigten eine Autopanne, durch die ganze Geschichte aufflog. Schließlich saß das zweite, spätere Todesopfer Susanne F. mit im Auto und wurde dann mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Auf der Taxifahrt unterhielten sich die Angeklagten mit dem Taxifahrer wohl nur über oberflächliche Themen, zum Beispiel über Schloss Corvey. Die Frau, die vom Krankenwagen abgeholt wurde, sei nur eine flüchtige Bekannte, erzählten sie dem Zeugen.
Schon vormittags hatten zwei Beamte der Mordkommission Bosseborn ausgesagt. Das Duo hatte den angeklagten Wilfried W. vernommen – dieser hatte in den Gesprächen sämtliche Schuld auf die mitangeklagte Angelika W. geschoben.