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Polizeibericht Paderborn und Höxter

#PassAuf! - Polizei ahndet bei Schwerpunktkontrollen 99

Kreis Paderborn (ots) -

(mh) Die Kreispolizeibehörde Paderborn war auch in der vergangenen Woche wieder für die Sicherheit im Straßenverkehr unterwegs. Im Rahmen der #PassAuf!-Schwerpunktkontrollen standen am Dienstag das Verhalten von Fahrradfahrenden und das Verhalten gegenüber Radfahrenden im Fokus. Am Donnerstag konzentrierten sich die Kontrollen auf das Thema Ablenkung. Dabei ging der Polizei auch ein Mann ins Netz, der wegen eines Haftbefehls gesucht wurde.

Der 35-jährige Fahrer eines VWs wurde am Donnerstag um 11.00 Uhr auf dem Berliner Ring in Paderborn kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein ausstehender Haftbefehl wegen einer Geldstrafe vorlag. Er wurde vorläufig festgenommen, konnte aber nach Zahlung der Summe wieder entlassen werden. Darüber hinaus erwischte die Polizei unter anderem in Salzkotten sowie auf der Bahnhofstraße, der Detmolder Straße und auf der Rathenaustraße in Paderborn 18 Autofahrer, die während der Fahrt ihr Handy benutzten.

Ein gefährlicher Leichtsinn, denn die Fahrleistung und die Reaktionszeit verschlechtern sich dadurch drastisch. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h legt der Verkehrsteilnehmer in seinem Fahrzeug eine Strecke von 14 Metern pro Sekunde zurück. Ein ablenkender Blick von drei Sekunden auf das Handy bedeutet einen Blindflug von über 40 Metern. Auf die Fahrer kommen nun ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg zu.

35 Mal verstießen Autofahrer gegen die Gurtpflicht. Dazu entdeckte die Polizei vier weitere Verstöße. Einmal fehlte die Pflichtversicherung, dreimal war die TÜV-Plakette abgelaufen. Ebenso erwischte die Polizei einen Radfahrer mit dem Handy. Das Bußgeld liegt bei 55 Euro. Ein weiterer Fahrradfahrer überquerte die Straße trotz roter Ampel. Ihm drohen ein Punkt sowie ein Bußgeld von 60 Euro.

Die Zweiradfahrer standen bereits am Dienstag im Fokus der #PassAuf!-Schwerpunktkontrollen. Sie fielen im Paderborner Stadtgebiet besonders dadurch auf, dass sie auf Gehwegen fuhren oder den Radweg in falscher Richtung benutzten. Zweimal schauten die Verkehrsteilnehmer lieber auf ihr Handy, als auf die Straße. Insgesamt 30 Verwarngelder sprach die Polizei gegen Fahrradfahrende aus. Dazu wurden acht Fehlverhalten von Autofahrenden durch ein gefährliches Abbiegeverhalten gegenüber Radfahrenden festgestellt.

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