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Sinah Donhauser
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Polizeibericht Paderborn und Höxter

Schule beginnt! Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme für die

Kreis Paderborn (ots) -

Mit dem Schulstart am Mittwoch nimmt der während der Ferien ruhige Straßenverkehr wieder richtig Fahrt auf. Vorsicht: Viele neue kleine Verkehrsteilnehmer sind dabei: I-Dötze, die jetzt täglich den Weg zur Schule oder nach Hause bewältigen müssen.

Die Polizei ruft deshalb alle Fahrerinnen und Fahrer dazu auf, zum Schulbeginn besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren, um den jüngsten Verkehrsteilnehmern größtmögliche Sicherheit im Straßenverkehr zu bieten. Auch Fußgänger sollten sich vorbildlich verhalten und die Verkehrsregeln beachten.

Die Verkehrssicherheitsberater der Paderborner Polizei wissen: "Kinder lernen vor allem durch Nachahmung. Wir Erwachsenen, die wir über reichlich Erfahrung im Straßenverkehr verfügen, müssen jede Chance nutzen, um den Kindern das Hineinwachsen in den Straßenverkehr zu erleichtern und müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Besonders in der Nähe von Schulen und Kindergärten, aber nicht nur da, müssen die Verkehrsregeln eingehalten werden, um den neuen Schulkindern den sicheren Start zu erleichtern und um schlimme Unfälle zu verhindern!"

Entsprechende Hilfestellung bietet die Polizei direkt vor Ort. Bezirksbeamte und Verkehrssicherheitsberater sind täglich an Schulen im Einsatz, um den Verkehr zu überwachen, die Schüler auf Gefahrenstellen hinzuweisen, Tipps zu geben, aber auch um Verstöße gegen rigoros zu ahnden. Autofahrer müssen gerade in den ersten Schultagen mit Geschwindigkeitskontrollen in Schulnähe rechnen. Ebenso wird die Polizei ein Augenmerk auf das richtige Sichern im Auto legen.

Schon vor den Sommerferien haben die Bezirksbeamten an sämtlichen Grundschulen im Kreisgebiet eine Elternbroschüre der Polizei mit Informationen zur Verkehrssicherheit zum Schulbeginn für die Erstklässler verteilt. Ihr Verhalten auf den ihnen noch nicht vertrauten Schulwegen ist dabei von Unsicherheit, Spontanität und unvorhersehbaren Reaktionen geprägt. Ihnen fehlen die Erfahrung und das richtige Einschätzen von Geschwindigkeit und Gefahrensituationen. Sie haben ein engeres Blickfeld als Erwachsene und können das Tempo und die Entfernung von Autos nicht richtig einschätzen. Sie sind zu klein, um über parkende Autos oder andere Sichthindernisse hinwegsehen zu können. Das müssen vor allem die motorisierten Verkehrsteilnehmer wissen und deswegen sind sie gegenüber Kindern zu besonderer Sorgfalt verpflichtet.

Wenn Sie Kinder sehen, nehmen Sie den Fuß vom Gas und seien Sie bremsbereit (auch als Radfahrer). Rechnen Sie immer mit dem Fehlverhalten der jungen Verkehrsteilnehmer!

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