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Tim Donsbach
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Radiomikrofon

Studioblog

Aufstehen gegen den Alltagsrassismus

Eine Welle der Anti-Rassismus-Demos geht durch die Welt. Und das ist gut so. Viele dunkelhäutige Menschen machen gerade aufmerksam auf den alltäglichen Rassismus, den sie erleben – auch bei uns in Deutschland. Am Wochenende gibt es wieder zahlreiche Demos in Großstädten. Auch in Paderborn z.B.: Die „Black Lives Matter“- Demo startet um 11 Uhr am Rathausplatz.

Aber auch wer nicht dabei sein kann oder will, kann im Kleinen mithelfen indem man sich fragt: Was kann ich tun im Kampf gegen Rassismus?

Z.B.: Hingucken, laut sein und zuhören!

Sehe ich rassistische Äußerungen auf der Straße oder z.B. auch in der Bahn, wenn ich das Gefühl habe, hier werden schwarze Menschen willkürlich oder als einzige in der Masse kontrolliert: Einschreiten! Den Opfern helfen. Nicht wegschauen.

Den Mund aufmachen, wenn rassistische Äußerungen fallen. Bei dummen Witzen oder Sprüchen klar machen: Das ist nicht lustig, das ist rassistisch!

Nicht rassistisch zu sein reicht nicht. Schweigen ist das größte Verbrechen – sagt z.B. Talkshowmoderator Jimmy Fallon. Auf den Seiten der Caritas findet ihr weitere Informationen zum Thema "Rassismus im Alltag"

Was auch hilft: Einfach mal vorher nachdenken, bevor man fragt: Woher kommst du – also wo kommst du WIRKLICH her? Sowas ist oft nicht böse gemeint, kann aber durchaus verletzen.

Und im Zweifel einfach gerne nachfragen bei den Betroffenen: Was verletzt euch? Vielen hilft es auch schon, einfach mal gehört zu werden.

Auch ehemaliger Chefarzt in Büren bewegt vom Aktenskandal

Hunderte, wenn nicht tausende, Patientenakten lagern im leerstehenden St. Nikolaus-Hospital in Büren und das anscheinend zunächst ohne ausreichende Sicherung. Das hat auch den damaligen Chefarzt schockiert. Auch wenn mittlerweile die sensiblen Daten nicht mehr so leicht zugänglich sind, bewegt ihn die Sache.

Ein Youtuber mischt Büren auf...

Gefühlt ganz Büren diskutiert über das Video von Youtuber ItsMarvin und die St. Nikolaus Klinik – und das obwohl die schon seit zehn Jahren geschlossen ist. Grund ist ein aktueller Anlass: Wer ist verantwortlich dafür, dass etliche Patientenakten frei zugänglich waren? Der Eigentümer? Oder vielleicht die Stadt? Für Bürgermeister Burkhard Schwuchow ist es klar…