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Radiomikrofon

Studioblog

5 Uhr aufstehen, anziehen, Gebet 1, Gebet 2, Frühstück

Marie Liebenau macht etwas, wo viele jetzt sagen werden: Wie ist die denn drauf? Eigentlich ist Marie ziemlich normal drauf. Sie hat ne Bäckerlehre abgeschlossen, danach ihren Bachelor in Geowissenschaften gemacht. Und sie lebt aktuell für wahrscheinlich ein Jahr bei den Franziskanerinnen in Salzkotten. Wir haben gefragt, wie's ihr da so geht und was ihre Freunde zu diesem ungewöhnlichen Schritt sagen...

Aufstehen gegen den Alltagsrassismus

Eine Welle der Anti-Rassismus-Demos geht durch die Welt. Und das ist gut so. Viele dunkelhäutige Menschen machen gerade aufmerksam auf den alltäglichen Rassismus, den sie erleben – auch bei uns in Deutschland. Am Wochenende gibt es wieder zahlreiche Demos in Großstädten. Auch in Paderborn z.B.: Die „Black Lives Matter“- Demo startet um 11 Uhr am Rathausplatz.

Aber auch wer nicht dabei sein kann oder will, kann im Kleinen mithelfen indem man sich fragt: Was kann ich tun im Kampf gegen Rassismus?

Z.B.: Hingucken, laut sein und zuhören!

Sehe ich rassistische Äußerungen auf der Straße oder z.B. auch in der Bahn, wenn ich das Gefühl habe, hier werden schwarze Menschen willkürlich oder als einzige in der Masse kontrolliert: Einschreiten! Den Opfern helfen. Nicht wegschauen.

Den Mund aufmachen, wenn rassistische Äußerungen fallen. Bei dummen Witzen oder Sprüchen klar machen: Das ist nicht lustig, das ist rassistisch!

Nicht rassistisch zu sein reicht nicht. Schweigen ist das größte Verbrechen – sagt z.B. Talkshowmoderator Jimmy Fallon. Auf den Seiten der Caritas findet ihr weitere Informationen zum Thema "Rassismus im Alltag"

Was auch hilft: Einfach mal vorher nachdenken, bevor man fragt: Woher kommst du – also wo kommst du WIRKLICH her? Sowas ist oft nicht böse gemeint, kann aber durchaus verletzen.

Und im Zweifel einfach gerne nachfragen bei den Betroffenen: Was verletzt euch? Vielen hilft es auch schon, einfach mal gehört zu werden.

Auch ehemaliger Chefarzt in Büren bewegt vom Aktenskandal

Hunderte, wenn nicht tausende, Patientenakten lagern im leerstehenden St. Nikolaus-Hospital in Büren und das anscheinend zunächst ohne ausreichende Sicherung. Das hat auch den damaligen Chefarzt schockiert. Auch wenn mittlerweile die sensiblen Daten nicht mehr so leicht zugänglich sind, bewegt ihn die Sache.