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Vom 60er-Jahre-Design über Schminken und „Hallo Magenta“ – die schöne neue Smartspeakerwelt

Deutschland ist ein „Alexa-Land“ – nach einer aktuellen Umfrage zur Smartspeaker-Nutzung hierzulande besitzen 71 Prozent der Smartspeaker-Nutzer einen Amazon Echo und nutzen damit den Sprachassistenten „Alexa“.

Der Google-Homepod kommt danach nur auf 19 Prozent und der Apple Homepod nur auf 6 Prozent. Bei einem Blick auf die weiteren Plätze fällt weiter auf, dass die „Alexa-Dominanz“ sogar noch größer ist: Denn viele Smartspeaker-Modelle anderer Firmen nutzen auch den Sprachassistenten von Amazon. Seit dieser Woche ist neben dem dominierenden „Alexa“ und den weniger oft zu hörenden „Ok Google“ und „Hey Siri“ auch ein vierter Sprachbefehl möglich – „Hallo Magenta“. Um Radio Hochstift zu hören, sagt ihr einfach "Hallo Magenta, spiele Radio Hochstift. Über bestimmte Befehle ist Radio Hochstift auch auf allen anderen genannten Sprachassistenten abrufbar. 

Die deutsche Telekom hat anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin ihren schon mehrfach angekündigten eigenen Smartspeaker auf den Markt gebracht. Doch das - natürlich pink leuchtende - Gerät ist nicht der einzige, neue Speaker dieser Tage. Ein Blick auf die stetig wachsende, schöne neue Smartspeaker-Welt .

Ein Smartspeaker „Made in Europe“

Die Einsatzmöglichkeiten des neuen Smartspeakers der Telekom sind ähnlich zu denen von Alexa und Co, allerdings natürlich mit der Konzentration auf die eigenen Systeme: So können wir mit ihm Magenta TV und Magenta Smart Home sprachgesteuert initialisieren; Bei Bedarf ist es auch möglich, über den neuen Smartspeaker zu telefonieren (im Festnetz der Telekom), ohne uns von Sessel oder Sofa weg zu bewegen.

Dabei werden wir bei der ersten Nutzung gefragt, ob wir einverstanden sind, dass unsere Sprachbefehle auch von Menschen abgehört werden. Zudem wirbt die Telekom damit, dass die gesammelten Daten auf Servern in Deutschland gespeichert werden.

Um den Funktionsumfang des Gerätes zu erweitern, ist der pink blinkende Smartspeaker aber auch Alexa-kompatibel. Das Gerät wird bis Ende Oktober für knapp unter 100 Euro erhältlich sein, alternativ kann der Magenta-Smartspeaker auch für rund 5 Euro monatlich gemietet werden.

Braun-Klassiker kehrt zurück

Der Lautsprecher „Braun LE 1“ kam Ende der 50er-Jahre auf den Markt. Wegen seines transparenten Klangs und seines typischen Braun-Designs erlangte die Box schnell Kultstatus. Jetzt gibt es ein Comeback als Smartspeaker. Verantwortlich ist der britische Audiospezialist Pure, der sich die Lizenz der Marke Braun gesichert hat. Im Design-Stil des Klassikers haben die Briten drei Modelle produziert, die auf die Streaming-Dienste von Google und Apple zugreifen können.

Die Geräte können wir mit unserer Stimme steuern, die eingebauten Mikrofone sollen dank einer speziellen Technik Sprachbefehle besonders gut verstehen, können bei Bedarf aber auch ausgeschaltet werden. Die Design-Klassiker mit modernen Innenleben sind preislich - nach Größe und Klangvolumen gestaffelt - ab rund 400 Euro erhältlich. Apropos Pure – die Briten haben mit dem DiscovR auch einen Smartspeaker mit einer einzigartigen Technik neu am Start.

Das Gerät kann auseinandergezogen bzw. zusammengeschoben werden und mit dieser Bewegung werden die eingebauten Mikrofone gesteuert. So sind diese im zusammen-geschobenem Zustand physisch getrennt und somit sicht- und fühlbar ausgeschaltet.

Schminken mit dem SmartSpeaker

Er kommt daher wie ein Tablet mit Standfuß – der Nest Hub von Google ist ein Smartspeaker mit einem 7 Zoll großen Bildschirm. Gedacht ist das Gerät als Schaltzentrale fürs Smarthome und als praktischer Küchenhelfer, der nicht nur Rezepte vorliest, sondern auch mit Bildern und Tutorials gleichzeitig untermalt. Gerade letztere Kombination hat jetzt zu einer Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Beautyhändler Douglas geführt.

Als Kunden können wir auf dem in Deutschland seit Mai verfügbaren Nest Hub jetzt auch speziell produzierte Schmink-Tutorials abrufen. Das Praktische dabei: Stimmgesteuert können wir diese Situations-bedingt immer wieder stoppen, ohne dass wir das Schminken als Solches unterbrechen müssen.

Für die nächste Gartenparty

Der US-Hersteller für Unterhaltungselektronik Sonos ist bislang für seine smarten Indoor-Lautsprecher bekannt. Jetzt bietet er erstmalig eine Outdoor-Variante an. Move heißt das neue Gerät, das nicht nur mit einem Akku ausgestattet ist, sondern auch Regen, Stürze, Staub und extreme Temperaturen aushalten soll.

Die Besonderheit des neuen Smartspeakers ist aber die „Trueplay-Technik“. Damit passt die Box ihren Sound automatisch der Umgebung an, in der das Gerät eingesetzt wird. So wird zum einen der Raum „vermessen“, in dem der Sonos Move aufgestellt wird, zum anderen hört sich die Box selbst zu und korrigiert ihren Klang entsprechend.

So werden z.B. bei einer Positionierung im Garten die Bässe verstärkt – ein spezieller Mitteltöner und zwei Verstärker sorgen dafür, dass der Gesamtklang „ordentlich Tiefenpotential“ besitzt. Der Outdoor-Smartspeaker lässt sich per Google Assistant und Alexa sprachgesteuert verwenden. Allerdings - so viel Technik kostet auch - den Sonos Move soll es ab dem 24. September für rund 400 Euro geben.


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