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Dreifach hält besser – Urlaubsfotos richtig sichern

Urlaubsfoto am Meer mit dem Smartphone

Der unfassbar schöne Sonnenuntergang an unserem Lieblingsstrand, der liebevolle Schnappschuss mit unseren besten Freunden, auf dem alle lachen und gut aussehen oder das Erinnerungsfoto des großartigsten Events unseres Lebens – in den nächsten Wochen schießen wir wieder zahllose Bilder, an denen satt Erinnerung hängen.

Doch anstatt mit diesen Bildern etwas pfleglich gerade in Sachen Speicherung umzugehen, haben wir meist nur ein Exemplar auf unserem Smartphone und fertig. Das böse Erwachen kommt, wenn das Smartphone ins Wasser fällt, verloren geht oder geklaut wird (täglich gehen Smartphones im Wert von sieben Millionen Dollar verloren). Dann haben wir nicht nur den materiellen Verlust, sondern möglicherweise sind auch tausende Erinnerungen einfach futsch.
Wir stellen Ihnen verschiedene Speichermöglichkeiten vor und sagen direkt: Eine Kombination wäre die sicherste Lösung!

Ein oder zwei Karten dürften es schon sein
Android-Nutzer haben es meist leicht – sie können ihren Speicherplatz mit SD-Karten über den integrierten Kartenschacht einfach erweitern. Damit haben sie schon mal eine erste Zusatzmöglichkeit direkt „an Bord“, um die Urlaubsfotos zu speichern.

iPhone-Besitzer brauchen dafür ein Zusatzgerät, einen Cardreader. Dieser wird über den Lightning-Anschluss (Standard seit dem iPhone 5) angeschlossen. Die Geräte kosten ab rund 35 Euro aufwärts und haben häufig auch noch eine Backup-Option für Clouddienste wie Dropbox, iCloud oder Google Drive.

Bei der Nutzung der kleinen Speicher-Karten sollten wir gerade im Urlaub vorsichtig sein. Sie mögen weder die salzhaltige Luft am Meer noch Sand, zudem verschwinden sie mal gerne in Ritzen oder fallen aus Taschen. Sinnvoll ist es deswegen, die Karten in einer speziellen SD-Karten-Box aufzubewahren.

Wie wäre es mit einem Stick?
Auch USB-Sticks lassen sich mit dem Smartphone verbinden und somit als Speicherquelle für unsere Lieblingsbilder nutzen. Sie sind gerade für iOS etwas teurer als die SD-Karten und werden über eine jeweilige App gesteuert. Einfacher läuft es für Android. Hier kann jeder Dateimanager genutzt werden, um Daten auf einen Stick zu kopieren. Einen aktuellen Vergleich verschiedener USB-Sticks inklusive Tipps, worauf Sie beim Kauf achten sollten, bietet die Seite netzsieger.de. Für Familien mit verschiedenen Smartphones und damit auch unterschiedlichen Betriebssystemen ist zudem der „Sandisk Connet Wireless Stick“ eine spannende Variante. Als einziger seiner Art verbindet er sich per WLAN mit bis zu drei Smartphones oder Tablets gleichzeitig. So ist der drahtlose Datentransfer nahezu ein Kinderspiel.

Alles in die Cloud, aber...
Die praktischste Variante ist die Cloud. Einmal eingerichtet werden unsere Bilder automatisch in die Cloud geladen und können von überall auf der Welt angeschaut werden. Zudem liegen alle Bilder an einem Ort und können – Anbieter-abhängig – mehr oder weniger gut sortiert werden. Ein Vergleich der Stiftung Warentest aus dem letzten Jahr ergab jedoch große Unterschiede zwischen den Diensten. Mal fiel der Gratisspeicher eher recht klein aus, mal war der Funktionsumfang bescheiden oder die dazugehörige App erwies sich als ungewöhnlich datenhungrig. Testsieger war 2016 übrigens die „Flickr-Cloud“, den zweiten Rang belegte „Google Fotos“. Eins muss aber allen Cloud-Nutzern klar sein – sie geben ihre Bilder in „fremde Hände“, von denen keiner weiß, ob sie dort möglicherweise für was auch immer ausgewertet werden oder nicht. Zudem gibt kein Anbieter eine Sicherheitsgarantie. Apple weist laut Stiftung Warentest sogar darauf hin, „dass Bilder versehentlich gelöscht oder beschädigt werden könnten.“ Es empfiehlt sich also eine zusätzliche Speicherung.

Zum Schluss – ein Tipp: Bewusst fotografieren
Weniger ist mehr – diese Klassiker-Weisheit gilt auch für das Fotografieren unterwegs. Die Reiseblogger und Fotografen Jenni und Bastian beispielsweise sind seit 2014 „hauptamtlich“ auf der Suche nach den schönsten Plätzen auf der Welt und zeigen ihren Weg auf ihrem Blog 22places.de. Die Berufsreisenden haben zwei Empfehlungen für das Fotografieren und Speichern von Fotos unterwegs: Erstens sollten wir eher „bewusst fotografieren“ und nicht „wild drauf los knipsen“, um die Speicherkapazität unterwegs nicht direkt zu überstrapazieren. Zweitens raten sie zum regelmäßigen Sichten, Aussortieren und Ordnen. So kann aus Sicht der Profis die mögliche Bilderflut auch unterwegs besser bewältigt und der Speicherplatz direkt geschont werden.


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