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Vom richtigen Googeln und der Gefahr der Seite Google.com

Beim Bier nach dem entspannten Kinoabend kommt meist schnell die Frage: In welchem anderen Film hatte die Schauspielerin doch noch mal mitgespielt? Das war doch der..? Oder Sie sitzen mit Kollegen zusammen und erinnern sich an einen guten Artikel zum gerade besprochenen Thema, haben aber keine Idee, wie die Überschrift lautete. Stattdessen hat sich Ihnen aber ein markanter Halbsatz eingeprägt.

Wer solche Fragen schnell beantwortet haben will, der googelt in Deutschland. Rund 94% beträgt der Marktanteil der weltweit größten Suchmaschine allein hierzulande. Doch obwohl wir fast täglich googeln, wissen wir über die praktischen Nutzungsmöglichkeiten der Suchmaschine teils doch sehr wenig. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengetragen, damit Sie schneller und besser finden, was Sie suchen.  

Schon mal Google eingestellt?
Meist tippen wir unseren Begriff ein und klicken auf „suchen“. Das Ergebnis ist dann erschlagend vielfältig. Mit dem Googlefilter - zu finden unter dem Textfeld für unseren Suchbegriff - können wir die Suche eingrenzen. Möchten wir beispielsweise nur Nachrichten oder Videos zu unserem Begriff finden, dann reicht ein Klick auf den entsprechenden Button. Über „Suchoptionen“ können wir weitere Eingrenzungs-Möglichkeiten aufrufen so zum Beispiel auch „Beliebige Zeit“. Damit können wir die Aktualität unserer Suchergebnisse fixieren, und bei Bedarf nur die Treffer aus den letzten 24 Stunden geliefert bekommen.  

Einfach mal ein paar Anführungszeichen setzen
Das kennen wir zum Beispiel bei der Namenssuche – wir geben >Paul Beispiel< ein und bekommen Dokumente mit >Paul< und solche mit >Beispiel< angezeigt. Das können wir vermeiden, indem wir den Namen in Anführungszeichen setzen. Damit erkennt Google den Namen als zusammenhängenden Begriff und sucht entsprechend. Diese Methode eignet sich besonders bei Zitaten oder bei Songzeilen, die wir nur bruchstückhaft im Kopf haben.  

Konstruktiv mitreden dank Google
Häufig sitzen wir zusammen und brauchen schnell weitere Informationen, um zum Beispiel zum Thema TTIP fundierter mitreden zu können. Dann einfach „Definiere TTIP“ eingeben und schon haben wir den entsprechenden Wikipedia-Artikel sowie weitere erläuternde Texte zu unserem Schlagwort. Wir können Google aber auch eine konkrete Frage stellen: Wenn wir wissen wollen, wie die Filme mit Götz George hießen, dann hilft das Platzhalter-Sternchen *. Einfach >Götz George Filme*< eingeben, schon bekommen wir eine Auflistung seiner Filme inklusive Plakaten. Wenn wir zudem den Film suchen, in dem der deutsche Filmstar mit Lex Barker zusammen spielte, dann reicht ein >George spielt in * mit Lex Barker< und wir bekommen schnell das gewünschte Ergebnis. Das ist manchmal auch praktisch, wenn wir in der Vorratskammer nur noch Nudeln finden und nach Rezepten suchen – dann >Nudeln mit*< eingeben und wir finden manche Anregung.  

Einschränken leicht gemacht
Nicht immer brauchen wir die gesamte Google-Antwort-Palette. Um die Antworten zu präzisieren, helfen verschiedene Kürzel – am Praktischsten ist das Minus („-“). Damit können wir Stichworte ausgrenzen. Wir wollen z.B. etwas zu Apple suchen, aber nicht erst hunderte iPhone-Angebote sehen. Dann hilft die Eingabe „apple - Phone“. Umgekehrt geht`s auch - mit dem „+“-Zeichen können wir  beispielsweise schneller die Folgen einer Serie finden. Einfach >Games of Thrones +2< eingeben und schon finden wir Infos erst einmal nur zur zweiten Staffel. Zwei Punkte können zudem helfen, um einen (Preis-) Bereich einzugrenzen: Wir suchen nach einem Fernseher der zwischen 400 und 1000 Euro kosten soll. Dann >Fernseher 400..1000 Euro< eingeben und entsprechend werden uns nur Geräte in diesem Preissegment ausgeworfen.  

Achtung, Achtung bei Google.com
Aktuell könnten wir möglicherweise auf die unverfängliche Seite Google.com geleitet werden. Doch was nach der beliebten Suchmaschine aussieht, hat mit Google gar nichts zu tun. google.com ist nicht das Gleiche wie Google.com, sondern eine Betrugsseite. Sie erkennen die Seite an der Schreibweise: Der erste Buchstabe G ist nur so groß wie die nachfolgenden Kleinbuchstaben. Laut Expertenwarnung lockt uns diese falsche Adresse auf verschiedene Abzockseiten, die laut dem Tech-Block „Analytics Edge“ nur darauf aus sind, Spams zu verteilen.


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