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WhatsApp reloaded: Mehr Sicherheit und neue Optionen in 2017

Smartphone-Bildschirm mit WhatsApp Icon
Foto: HeikoAL/Pixabay

WhatsApp bringt die Welt zusammen. Ob mal eben mit Freunden die Pizzeria für den Abend klären, mit der Familie das Gemeinschaftsgeschenk für die Großmutter vereinbaren oder zu Karneval das gemeinsame Kostüm mit den Mannschaftskollegen abstimmen – die teilweise sehr persönliche Kommunikation dazu läuft über WhatsApp. Kein Wunder, dass die Nutzerzahlen trotz aller Sicherheitsbedenken steigen. 1,2 Milliarden sind es weltweit, allein 31 Millionen Nutzer davon in Deutschland. Und für die gibt es gute Nachrichten: Eine flammneue Funktion ermöglicht die bessere Absicherung des eigenen WhatsApp-Kontos. Und das ist noch nicht alles.

Ein Überblick über WhatsApp 2017:  

Sechs Nummern zum „Sicherheitsglück“
„Verifizierung in zwei Schritten“ nennt WhatsApp die neue Funktion. Um sie zu aktivieren, müssen wir einmalig einen sechsstelligen Zugangscode eingeben. Anschließend ist unser WhatsApp-Konto zum einen über unsere Telefonnummer passend zur SIM-Karte abgesichert (erster Schritt) und zum anderen über die neue Pin-Nummer (zweiter Schritt). Hacker sollen so noch effektiver daran gehindert werden, auf unseren WhatsApp-Account zugreifen zu können. Allerdings könnte die neue Absicherung einen gewissen Nervfaktor haben. Denn WhatsApp schreibt auf der extra zur Funktion eingerichteten Hilfeseite: „Um dir dabei zu helfen, dir den Zugangscode einzuprägen, wird dich WhatsApp regelmäßig danach fragen.“  

Screenshot der WhatsApp Einstellungen
Einstellungen > Account

Einrichtung kein Problem
Die neue Sicherheitsfunktion können wir aktivieren, indem wir in unsere Account-Einstellungen gehen. Dort sehen wir schon die Option „Verifizierung in 2 Schritten“. Anschließend einfach auf „Aktivierung“ klicken und dann müssen wir den neuen sechsstelligen Zugangscode eingeben (die Experten-Empfehlung dabei: Besser nicht die Pin-Nummer der eigenen Bank oder das Geburtsdatum nutzen). Anschließend sollten wir noch unsere E-Mail-Adresse eingeben. Die wird zwar nicht verpflichtend abgefragt, aber die Angabe macht Sinn. So kann uns WhatsApp eine E-Mail zur Deaktivierung schicken, wenn wir den Pin vergessen haben sollten. Andernfalls – so die Nutzungsregeln - wird unser Account bei Nicht-Verifizierung sieben Tage lang gesperrt. Erst nach dieser Sperrzeit können ihn wieder nutzen. 

Zukunft 1: WhatsApp-Nachricht verbessern oder löschen
Wer kennt das nicht: Schnell haben wir mal eben eine wichtige WhatsApp-Nachricht geschrieben und verschickt, doch dann sehen wir, der Text enthält einen kapitalen Fehler. Demnächst können wir eine solche Nachricht nachträglich noch ändern oder auch löschen – so einer der voraussichtlichen WhatsApp-Pläne für 2017. Allerdings sehen die Adressaten, wenn wir die Nachricht verändert oder gar gelöscht haben.  

Zukunft 2: Freunde finden leicht gemacht
Ebenfalls in Planung ist wohl eine neue Tracking-Funktion. Danach können wir unseren eigenen Standort in ausgewählten Gruppenchats anzeigen. So soll uns das (Wieder-)Treffen mit Freunden aus unserem Chat z. B. bei Konzerten oder in fremden Städten erleichtert werden. Per Klick können wir ihre Standorte über Google—Maps erkennen inklusive Routenberechnung. Diese Trackingfunktion können wir wahlweise für ein, zwei oder fünf Minuten aktivieren.  

Zukunft 3: Offline whatsappen und Emojis für alle
Wechselseitig werden 2017 zudem schon bekannte Funktionen freigegeben. iPhone-Besitzer kennen sie schon – die Option eigene WhatsApp-Nachrichten mit Emojis zu würzen. Nun sollen auch Android-Besitzer bald den Zugriff auf 86 Emojis bekommen. Dafür können iPhone-Besitzer demnächst voraussichtlich auch Offline ihre Nachrichten verschicken. Diese Option kennen Android-Besitzer schon länger. Die Nachricht wird dann automatisch versandt, sobald der Nutzer wieder online ist.  

Zukunft 4: Ein bisschen Snapchat-Feeling bei WhatsApp
Den Freunden mal eben zeigen und sagen, was einen gerade bewegt, das geht bei Snapchat über die Story-Funktion – eines der beliebtesten Features der Messenger-App. Mit einem der nächsten Updates soll auch WhatsApp eine solche Story-Funktion bekommen inklusive automatischer Löschung der Geschichten nach 24 Stunden.

Wann diese Funktionen für alle nutzbar werden, ist allerdings noch unklar. Sie wurden bislang nur in verschiedenen Beta-Versionen entdeckt.


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