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Engagierter SCP geht gegen Hertha leer aus

Der SC Paderborn hat wie im Hinspiel mit 1:2 (0:1) gegen Hertha BSC Berlin verloren und den möglichen Sprung vom Tabellenende auf den Relegationsplatz verpasst. Durch die neunte Heimniederlage bleibt der Aufsteiger mit 16 Punkten Letzter.
Die 14.700 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Partie ohne spielerische Höhepunkte, aber zwei kuriose Treffer.

Paderborn gab vom Anpfiff weg Gas und machte Druck, die Führung erzielte aber der krisengeschüttelte Hauptstadtclub mit der ersten Chance. Boyata köpfte eine Flanke aufs Tor, der Ball trudelte im langen Ecke über die Linie (0:1, 10. Min.).

Der SCP haute sich rein und machte das Spiel, blieb aber vor dem Hertha-Tor harmlos. Das änderte sich kurz nach der Pause: Der eingewechselte Rückkehrer Dennis Srbeny (Foto) schoss den Ball fast von der Torauslinie Richtung Berliner Gehäuse, wo Hertha-Torwart Jarstein ihn sich selbst hineinbugsierte (1:1, 51. Min).

Anschließend vergab die Hertha zwei hochkarätige Chancen, bevor Neuzugang Matheus Cunha doch den Siegtreffer der Gäste markierte. SCP-Keeper Leo Zingerle konnte zwei Schüsse zunächst abwehren, dann brachte der Brasilianer den Ball mit der Hacke auf den SCP-Kasten. Jamilu Collins konnte auf der Linie stehend nur noch ins eigene Tor abfälschen.

Die Schlussoffensive vom weiter anrennenden SCP verpuffte wirkungslos. Am kommenden Freitag fährt Paderborn zum FC Bayern München.