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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Bosseborn-Prozess: Opfer hat Erinnerungslücken

Im Bosseborn-Prozess hat heute ein mutmaßliches Opfer zum zweiten Mal ausgesagt. Christel P. hat in der Verhandlung um das mutmaßliche Folterpaar Stellung zu einem Chatverlauf mit dem Angeklagten Wilfried W. Der Chat wurde auf einem Handy gefunden.

Nach Radio Hochstift-Informationen stammt die Unterhaltung aus der Zeit nach Christel P.s Aufenthalt in Höxter-Bosseborn, als die 52-Jährige schon wieder in ihrer damaligen Heimat Magdeburg war. Christel P. gab heute im Prozess aber massive Gedächtnislücken zu. An alle SMS, die Richter Bernd Emmighaus ihr am Morgen vorlas, hatte die Frau nach eigener Aussage keine Erinnerung. Es erscheint darum jetzt fraglich, ob sie überhaupt durchgehend im Besitz des Handys war. Es soll ihr zwischendurch auch mal abgenommen worden sein.