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Meine Nummer Eins

Bei unseren neuen Frühmoderatorinnen Sinah Donhauser und Dania Stauvermann geht nix ohne Musik! Ob zuhause nach Feierabend chillen, am Wochenende grillen oder feiern - die beiden haben immer ihre Lieblings-Playlist am Start. Und ab sofort gibt's jeden Freitagmorgen im Programm "Meine Nummer Eins" - DEN Song der Woche für Sinah und Dania.


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Annenmaykantereit - Ich geh heut nicht mehr tanzen

Sinah: Es gibt so Leute, die drehen freitags erst richtig auf. Die schütteln die Arbeitswoche ab und gehen am Wochenende feiern, einen Tag danach wahrscheinlich noch klettern, turnen und machen vielleicht noch Bungee Jumping oder was auch immer. Ich muss ganz ehrlich sagen: Wenn ich freitags nach Hause komme, rufen nicht meine Tanzschuhe ganz laut, sondern Sofa, Bett und Netflix. Deshalb diesmal meine Nummer Eins: "Ich geh heut nicht mehr tanzen" von Annenmaykantereit.

SZA & Calvin Harris - The Weekend (Funk Wav Remix)

Dania: Für mich waren und sind Frauen, die Hip-Hop/R’n’B machen einfach genial. Erstens sind das meistens starke Frauen, weil sie sich in einer Männer-Domäne, die der Hip Hop-Bereich nach wie vor ist, durchsetzen müssen. Und zweitens hat diese Musik auf mich immer eine sehr gechillte Wirkung. Lauryn Hill, Lil‘ Kim, Missy Elliot – sind so Größen in der Szene. Und weil ich diese Woche irgendwie mega viel Stress hatte, brauchte ich zwischendurch mal eine Ladung Entspannung. Da hab ich SZA wieder mal rausgeholt. Die 27-jährige kommt aus den USA. Calvin Harris hat sich den Song geschnappt und geremixt. Und wir sollten vor allem SZAs Stimme genießen, denn die Arme kämpft mit ihren Stimmbändern. Die sollen dauerhaft geschädigt sein, sodass es mit Musik machen vorbei sein könnte.

Pur - Beinah

Dania: Es gibt nur ganz wenige Lieder, bei denen ich wirklich immer, wenn ich sie höre, Gänsehaut bekomme. Und eins davon ist Abenteuerland von Pur. Und ich hab sehr lange gewartet, war geduldig – jetzt haben sie endlich ein neues Album draußen. Einige sagen es ist nicht der große Wurf – auch Pur-Fans. Ich finde: Klar ist es kein „Abenteuerland“ – die Platte ist eine der besten deutschsprachigen Alben die es gibt. Aber das neue Album „Zwischen den Welten“ ist eine gefühlige Sache. Und was immer für Pur spricht ist aus meiner Sicht der Zusammenhalt in der Band und die Stimme von Hartmut Engler. Wenn ich die höre, dann fühle ich mich immer wie in Watte gepackt. So als könnte mir keiner was anhaben. Außerdem kommen die Texte alle aus seinem Inneren – da steckt kein Songwriter-Konglomerat dahinter, sondern nur Hartmut Engler. Und das hört man. Vor allem beim Song "Beinah".

Panic! At The Disco - High Hopes

Sinah: Panic! At The Disco ist eine Band, die ich irgendwie lieben gelernt habe. Ich wusste lange nicht, wohin ich die Jungs aus Las Vegas stecken soll. Mal sind die eher rockiger, mal poppig unterwegs, aber die Stimme von Frontsänger Brendon Urie ist definitiv immer der Knaller. Der aktuelle Titel der Band begleitet mich schon den ganzen Sommer, immer wieder habe ich den im Ohr und deshalb habe ich mich, wenn auch ein bisschen spät, diese Woche dazu entschlossen, ihn auszuwählen bei: Meine Nummer Eins.

Purple Disco Machine - Dished (Male Stripper)

Dania: Es gibt ja so Künstler, die kommen aus Deutschland, sind aber in anderen Ländern bekannter als hierzulande. Purple Disco Machine, ein DJ aus Dresden, hat zum Beispiel einen neuen Track draußen – und den haben die in meinem Schottland-Urlaub im Radio wirklich 20 Mal pro Tag gespielt. Deshalb hatte ich den permanent im Ohr die letzten zwei Wochen - und deshalb ist der Titel diese Woche meine Nummer Eins. Aber Achtung: Ohrwurmalarm!


Metric - Now Or Never Now

Sinah: Diese Woche ist "Meine Nummer Eins" eine Gruppe, die mich, glaube ich, auf ewig mit Radio Hochstift verbinden wird. Als ich hier 2012 angefangen habe, hatte ich von "Metric" den ersten Ohrwurm. "Help I’m Alive" - der Titel war 2012 schon ein paar Jahre alt, ich fand ihn trotzdem total gut und höre ihn immer noch gerne. Das ist für mich auch perfekter Road-Trip-Sound. Genauso wie die ganz neue Single der kanadischen Band. Die heißt „Now Or Never Now“ und ist natürlich auch auf dem neuen Album „Art of Doubt“, das kommt am 21. September raus und ich bin mir relativ sicher, dass ich zugreifen werde.


Josh. - Cordula Grün

Sinah: Tatsächlich ist mir erst neulich beim flüchtigen Blick auf die Liste meiner "Einser" aufgefallen, dass sie alle aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Ich muss gestehen, dass mich meine Lieblingsbands aus Großbritannien oder den USA aktuell wirklich ein bisschen hängen lassen. Umso stärker sind diesen Sommer einfach unsere Künstler, hier in Deutschland oder drum herum. Dieses Mal wähle ich einen Newcomer aus Österreich aus: "Josh.". Dort hat es seine Single "Cordula Grün" schon zum Sommerhit 2018 geschafft. Ganz so weit ist er in Deutschland noch nicht, aber er ist auf dem besten Weg dahin. Hier gilt der Titel so ein bisschen als Partyhit, mich erinnert er irgendwie ein bisschen an The Killers. Schaut euch zum Beispiel mal das Video von Cordula Grün an und danach das von den Killers zu "Mr. Brightside". Irgendwie ähnlich. ;-)

Ray Novacane - I Don't Wanna Be Like This

Dania: Ich bin diese Woche einer sehr genialen Band begegnet – nämlich Ray Novacane. Das ist eine Newcomer-Band aus Köln und die verbreiten einfach gute Stimmung. Ist einfach groovy und in die Stimme von Sängerin Rachel kann man sich echt reinlegen, die streichelt die Seele. Nicht nur deshalb waren die letztes Jahr auch als beste Newcomer für den popNRW-Preis nominiert.
Und bei dem Song, der diese Woche Meine Nummer Eins ist – da ist das Thema auch noch genial. Es geht um Chats bei Whatsapp und Co., die voll aus dem Ruder laufen. Jeder kennt's – beim Schreiben entstehen einfach Missverständnisse. Deshalb die Message in diesem Song: Sprecht mehr und schreibt weniger. Das werde ich zukünftig auch versuchen. ;-)

Bosse - Augen Zu Musik An

Sinah: Dieser Titel passt eigentlich perfekt zu dieser Seite. "Augen zu Musik an" von Bosse hat, glaube ich, gar kein tieferen Sinn, es beschreibt einfach nur dieses Gefühl im Körper, wenn die persönliche Lieblingsmusik angeht. Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Die Situationen sind ganz unterschiedlich, aber eins verbindet sie alle: Egal, wo, egal, wann - wenn ich meinen Kopfhörer aufsetze und die Musik angeht, geht es mir besser. Wenn es etwas zu feiern gibt, wenn ich mich freue, wenn ich zu Tode betrübt bin und es mir schlecht geht, wenn ich mich einsam fühle, wenn ich alle meine Freunde um mich schare, wenn ich mit meinem Mann Zeit verbringe und wir herumalbern, immer dann ist die Musik an und es geht mir gut.

El Profesor - Bella Ciao (Hugel Remix)

Dania: Was soll ich sagen – es ist Freitag – seelisch bereiten wir uns alle schon aufs Wochenende vor. Und die Glücklichen unter uns, die nicht arbeiten müssen – können ordentlich feiern. Und der geilste Song zum Feiern ist momentan einfach Bella Ciao. Eigentlich schon seit Monaten gehen da ja die meisten Leute einfach übel zu ab auf der Tanzfläche. Und das ist der Grund warum der Titel diese Woche meine Nummer Eins ist: Einfach weil man dazu genial feiern kann.

Bilderbuch - Eine Nacht In Manila

Sinah: Es hat acht Sekunden gebraucht, da hatte Bilderbuch mich - und zwar mit dem Titel "Maschin" vor einigen Jahren. Ich hörte ihn nachts im Radio auf dem Weg in den Italien-Urlaub. Diese ersten acht Sekunden haben mich so in den Bann gezogen, der Sound, die Anmutung - seitdem war ich Fan von Bilderbuch. Die Texte sind, ehrlich gesagt, gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie provokant, irgendwie cool. Und der Sound ist einfach etwas Besonderes. Im Juni hat die Band aus Österreich einen Titel herausgebracht, der mir seitdem in den Ohren liegt. Meine Nummer Eins aktuell und mein Sommerhit 2018 ist "Eine Nacht in Manila" von Bilderbuch.

Michael Patrick Kelly - Ét Voila

Dania: Das France-Pop auch großartig klingen kann beweist grade Michael Patrick Kelly mit seinem neuen Hit Ét Voila.
Schließlich kann er auch tatsächlich französisch sprechen – und zwar gut. Er war ja schließlich jahrelang in einem Kloster in Frankreich, weil er genug vom Medienrummel um seine Person hatte. Und damit kommen wir zu meinem Seelenstriptease: Ja, ich war sehr großer Kelly-Fan. Ich weiß, dass jetzt 50 Prozent von euch sagen: Ach, du Schande! Aber die anderen geben vielleicht zu: Jawoll, war ich auch. Für mich persönlich waren die Kellys meine Verbindung zu meiner großen Schwester, weil die auch Fan war und wir dann immer zusammen Musik gehört haben und auf Konzerte gegangen sind. Außerdem bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass mein passables Englisch davon kam, dass ich mit 5,6 schon alle Kelly- Songs auswendig konnte. Übrigens ist Michael Patrick Kelly am 19. August in Detmold – mit mir und Kollegin Christina Hüllweg im Publikum selbstverständlich. Diese Woche meine Nummer Eins: Et Voila von Michael Patrick Kelly


Clueso - Du und Ich

Sinah: Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer, wirklich immer zu spät komme. Das meine ich nicht böse, aber Zeitkalkulation ist einfach nicht mein Ding. Deshalb bin ich schon sehr lange Clueso-Fan. 2004 hat er nämlich mal einen Titel rausgebracht, der hieß "Wart mal" - Wortlaut: "Wart mal, du bist sowieso schon zu spät. Lass's lieber chillen." Es wurde meine Hymne.
Ich fand schon immer, dass Clueso eine außergewöhnliche Stimme hat. Und was ich vor allem an ihm mag: Er ist ein wirklich ehrlicher Musiker. Klar, mittlerweile kommerziell erfolgreich, aber trotzdem cool – Stichwort „WM-Hit“.
Sein neues Album „Handgepäck“, was am 24. August herauskommt, hat er auf Reisen selbst aufgenommen und produziert. Ganz einfach und minimalistisch. Die erste Single heißt „Du und ich“ und es geht darum, dass man manchmal das Gefühl hat, dass die Nachbarn mehr über einen wissen, als man selbst. Da sagt Clueso: Stimmt nicht, man kann den Leuten nur vor’n Kopp gucken.

Alle Farben, Kelvin Jones & YOUNOTUS - Only Thing We Know

Dania: Ich hab grade ein absolutes Lieblingslied hier bei RH – das ist diese Woche „Meine Nummer Eins”, die ich euch vorstellen möchte. Es klingt nach Sommertag und Sommernacht in einem.
Alle Farben hat den Track gemacht, hat sich das Berliner DJ-Duo Younotus dazugeholt und singen – das macht Kelvin Jones. Der hat mit "Call You Home" einen Hit gelandet.
Und die zusammen haben jetzt einen heißen Kandidaten auf den Sommerhit dieses Jahres geliefert. "Only Thing We Know“ handelt davon, dass man sich manchmal blind ins Abenteuer stürzen muss, egal was danach kommt. Einfach aus'm Bauch raus handeln und nicht jeden Schritt hundertmal überdenken. Ist für mich ganz persönlich immer wieder eine Motivation dieser Song – genau das zu tun.
Das fällt mir nämlich manchmal schwer einfach etwas zu wagen. Meistens sind mir die Risiken wichtiger und halten mich davon ab, Dinge zu tun. Deshalb meine Nummer Eins diese Woche: "Only thing we know" von Alle Farben, Yonotus und Kelvin Jones. - Dania

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