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Verena Hagemeier
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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Hochstift-Politiker zur "Ehe für alle"

Symbolbild

Die „Ehe für alle“ wird (nicht überraschend) auch unter den Bundestagsabgeordneten aus dem Hochstift kontrovers diskutiert. SPD-Mann Burkard Blienert aus Delbrück freut sich darüber, dass am Freitag darüber im Bundestag abgestimmt wird. Das sehen aber längst nicht alle so.

Blienerts CDU-Kollege Christian Haase aus Beverungen kann die Eile bei dem Thema nicht verstehen. Die Ehe sei die Keimzelle der Familie und das klappe gleichgeschlechtlich einfach nicht, schreibt er in einer Pressemitteilung. Haase wird darum bei der namentlichen Abstimmung am Freitag dagegen stimmen. Genauso seine Fraktionskollegen Carsten Linnemann und Karl-Heinz Wange aus Paderborn. Aus ihrer Sicht sollte es beim traditionellen Eheverständnis zwischen Mann und Frau bleiben.
SPD-Frau Petra Rode-Bosse aus Marienmünster hält die Abstimmung für längst überfällig. Die „Ehe für alle“ sei eine grundlegende Verbesserung für Offenheit, Gerechtigkeit und Toleranz.