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Nachrichten aus Paderborn und Höxter

Lügde: Nesthauser See ein Tatort?

Hat der Hauptangeklagte im Missbrauchsfall von Lügde auch am Nesthauser See in Paderborn-Sande Taten verübt? Diese Frage wird  heute im Innenausschuss des Landtags erläutert. Der Spiegel hatte berichtet, dass der Hauptangeklagte mehrmals zum Tauchen in Sande war.    

Immer dabei waren auch Kinder - teilweise im Alter zwischen drei und fünf Jahren. Die Spiegel-Recherchen stützen sich demnach auf einen Bekannten von Andreas V. Der hatte den Verdächtigen  beim Tauchen kennengelernt. Natürlich habe er seinen Kumpel damals auf die Mädchen angesprochen. Er habe dann geantwortet, dass es Nachbarskinder oder Kinder von Campern waren, zitiert der Spiegel den Bekannten.

In der Vorlage zum Innenausschusses schreibt das NRW-Justizministerium: Die Ermittlungen haben keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass es während der Tauchausflüge zu Straftaten gekommen ist. Die Ermittlungen dauern aber auch noch an.